Umgang mit Trauernden

Kondolenz

Der Umgang mit Trauernden fällt vielen von uns nicht leicht. Man fühlt sich befangen, hat Angst, das Falsche zu sagen, oder fühlt sich der ungewohnten Konfrontation mit so viel Traurigkeit nicht gewachsen.

Dabei hilft schon ein ehrlich gemeinter Händedruck, eine liebevolle Umarmung, eine schlichte Beileidsbekundung. Es reicht, wenn Sie dem Trauernden vermitteln, dass Sie da sind und dass er in seiner Trauer nicht alleine ist.

Floskeln wie die über die Zeit, die alle Wunden heilt, sollte man jedoch vermeiden. Stellen Sie sich dem im ersten Moment vielleicht unangenehmen Gefühl der Trauer und zeigen Sie ehrlich Ihre Betroffenheit. Das spendet viel mehr Trost als der Versuch, den Schrecken und den Verlust kleinzureden.

Wenn Sie es nicht einrichten können, zur Beisetzung zu erscheinen, können Sie auch einen Brief schreiben. Hier können Sie Ihr Bedauern darüber ausdrücken, dass Sie nicht zur Trauerfeier kommen können und den Grund hierfür mitteilen. Auch bei einem Kondolenzbrief gilt es, Floskeln zu vermeiden. Schreiben Sie lieber etwas Persönliches, etwas, das mit dem Verstorbenen zu tun hat. Vielleicht erinnern Sie sich an ein gemeinsames Erlebnis, oder erzählen Sie, was der Verstorbene Ihnen bedeutet hat. Bedenken Sie auch: Ein handschriftlich verfasster Brief wirkt persönlicher als ein auf dem Computer getippter.

Kinder und Trauer

Kinder erleben einen Todesfall häufig anders als Erwachsene. Jüngere Kinder können die Endgültigkeit eines Verlustes noch nicht begreifen, leiden aber ebenso unter dem plötzlichen Fehlen einer Bezugsperson wie ältere Kinder und Erwachsene. Zusätzlich spüren Kinder die Trauer der Erwachsenen. Bei älteren Kindern, die den Tod schon begreifen können, kann der Verlust eines geliebten Menschen Ängste auslösen.

Auch wenn dies in einer Zeit der eigenen Trauer schwerfällt, ist es wichtig, dass Sie gerade jetzt Ihren Kindern viel Aufmerksamkeit schenken. Seien Sie geduldig, nehmen Sie sich viel Zeit. Beantworten Sie ihre Fragen ehrlich, aber kindgerecht. Manchmal helfen gemeinsame Rituale, den Verlust besser zu verkraften. Das können regelmäßige Besuche am Grab sein, das Anzünden einer Kerze, gemeinsames Beten oder einfach, über den Verstorbenen oder die Verstorbene zu sprechen.

Es gibt eine Vielzahl sehr hilfreicher Bücher, die Erwachsene gemeinsam mit Kindern lesen können, oder aber Ratgeber, die Erwachsenen helfen können zu verstehen, was in der Zeit der Trauer in ihren Kindern vorgeht. Unter dem Punkt Trauerliteratur finden Sie eine kleine Auswahl geeigneter Bücher. Und selbstverständlich sind Sie herzlich eingeladen, jederzeit unsere Bibliothek zu besuchen und in die dort vorhandene Literatur zum Thema reinzuschauen.

Sie haben noch Fragen?
Wir beantworten Sie gerne per E-Mail:
info@dawartz-bestattungen.de

Unser Standort
Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf sie.
Plan 25 25813 Husum